Die Lernzeit: Das selbstgesteuerte Lernen

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lernzeit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Schulkonzeptes. Täglich arbeiten die Schülerinnen und Schüler an Wochenplänen in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathe. Dabei entscheiden die Schüler eigenständig, welche Aufgaben sie in der Lernzeit bearbeiten und dokumentieren dies in ihrem Lernbegleiter.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wermelskirchen/schueler-lernen-selbststaendiges-lernen-aid-1.5999365

Lernzeiten

Das Lernarrangement Lernzeit oder Lernbüro bietet den Kindern die Möglichkeit, Lernen als selbstverantwortlichen und selbst gesteu­erten Prozess zu begreifen. Es ermöglicht einen hohen Grad an Differenzierung. Jeder Schüler kann sein eigenes Lernvor­haben planen, durchführen und reflektierend abschließen.

> Im Lernbüro werden unterschiedliche Arbeitsmateri­alien bereitgestellt, mit deren Hilfe sich Schüler fachbe­zogenes Wissen selbstständig erarbeiten können.

> Die Lernstoffe werden durch Lernbausteine vorstruk­turiert (Wochenplan, Plan eines Themenbereichs), so dass die Schüler eigenverantwortlich durch diese navigieren können.

> Lernbüros gibt es für Deutsch, Mathematik und Englisch. Auch Aufgaben aus dem Wahlpflichtbereich können bearbeitet werden.

> Jede*r Schüler*in entscheidet selbst, in welchem Fach sie/er wann arbeitet.

> Die Arbeit im Lernbüro findet vorwiegend alleine statt, kann in bestimm­ten Situationen aber auch in Gruppen durchgeführt werden.

> Lernstoffe können von jedem/r Schüler*in in eigenem Tem­po und auf unterschiedlichen Niveaus erarbeitet werden.

> Das Lernbüro zeichnet sich durch eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre aus; jedes Kind, weiß, was es zu tun hat. Somit bleibt den Lehrern Zeit, individuell auf jedes Kind einzugehen. Sie können in Einzelgesprächen oder in Gruppen Hilfestellungen geben und die Schüler*innen dabei unterstützen, ihre jeweiligen Lernwege zu strukturieren. Sie agieren als Tutor oder Coach.

> Als Strukturierungshilfen für die Arbeit im Lernbüro dienen regelmäßige Tutorengespräche, der Lernbegleiter (ein Logbuch, in dem der Arbeitsprozess festgehalten wird) und die sogenannten Lernpfade.

Individualisierung in den Lernzeiten

In den Lernzeiten steht jedes Kind mit seinen Stärken im Mittelpunkt, es wird ernst genommen und darf ohne Versagensangst und mit Anspruch sein Potenzial entfalten. Vom Objekt, das mit Lernstoff befüllt wird, wird es durch eine Vielzahl von Ge­staltungs- und Entscheidungsmöglichkeiten zum Subjekt seines Lernprozesses.

Für die Lernzeiten gestalten die Lehrer*innen als Teamplayer

> die Lernumgebung.

> erstellen sie Unterrichtsmaterialien.

> verständigen sie sich über die Entwicklung der einzel­nen Schüler.

Lernzeiten im Stundenplan

Es ist sinnvoll die Lernzeiten jeden Tages im Stundenplan zu verorten und Lernzeiten so in die Strukturen des Lernangebots zu integrieren. Tägliche fes­te Unterrichtseinheiten für Lernzeiten ermöglichen selbstorganisiertes und individuelles Arbeiten in den unterschiedlichen Fachkontexten. Arbeitsblöcke von 60 Minuten haben sich als gutes Lernbüroformat bewährt. Die Lernzeiten werden möglichst an zwei Tagen so in den Stundenplan inte­griert, dass alle Klassen zur gleichen Zeit Lernblöcke haben. So gibt es die Möglichkeit, Forder- und Förderkurse fachbezogen parallel einzurichten und Angebote in äußerer Differenzierung anzubieten.

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