Medienerziehung

Ein immer größerer Teil von Wissenschaft findet in Form von Simulationen

im Computer statt(1)

 

Die Fächer Medienerziehung und Wahlpflichtunterricht Medien stellen sich vor

Der Umgang mit technischen Medien, wie etwa dem Personal Computer, dem Laptop oder das mobile Endgerät sind heutzutage so normal, wie das Zähneputzen. Der Einsatz technischer Medien ist in Berufen schon gar nicht mehr wegzudenken. Dies soll im Übrigen der oben genannte Aphorismus nahelegen.

Das Thema Medien hat unseren Schullalltag schon längst erreicht. Dabei wird die Verwendung der medialen Darstellungsformen Printmedien und technische Medien sowie der digitalen Medien als Teil des Bildungsprozesses verstanden.

Das Ziel des Unterrichtes ist es, das technische Wissen über Medien, den Umgang und die Gestaltungsmöglichkeiten mit Medien kennen zu lernen sowie eine Attitüde über den reflexiven Umgang mit Medien einzunehmen. Das Spektrum reicht von Social Media über Office-Anwendungen bis hin zur Programmierung.

Erzieherische Anteile

Medien sind integrativer Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie erleichtern die Kommunikation und ermöglichen eine schnelle Informationsrecherche von Daten und Informationen über Dinge, Personen, etc. Dabei wirken Medien auf die persönliche Lebensgestaltung. Medien ermöglichen auch, dass sensible Daten und Informationen über Personen gefunden werden können, die bei Missbrauch und bösen Absichten in einer Misere der Betroffenen enden. Aufgabe und Zielstellung ist es, zu explorieren, welchen erzieherischen Einfluss Medien auf den Menschen ausübt und wie sich Medien für den erzieherischen Entwicklungsprozess instrumentalisieren lassen. Vorangestellt sind medienerzieherische Herausforderungen und Maßnahmen.

Kompetenzerwerb durch realitätsnahe Aufgaben

Der Fokus liegt auf einer Darbietung realitätsnaher Aufgaben, die einerseits den Erwerb von Kompetenzen, wie etwa Informieren und Recherchieren, Kommunizieren und Kooperieren oder Problemlösen und Modellieren ermöglichen und andererseits den Anforderungen des profanen Berufslebens rekurrieren.

Hierdurch bietet sich die Chance, die Medienkompetenz zu fördern und eine kritische Reflexion des Gebrauches von Medien zu ermöglichen.

Nicht nur der profunde Umgang mit Medien ist gefragt, sondern Vor- und Nachteile von Softwares und Hardwares kennen zu lernen und diese benennen zu können.

 

Erfahren Schülerinnen und Schüler einen Nachteil, wenn sie nicht am Wahlpflichtunterricht Medien teilnehmen?

Damit jede Schülerin und jeder Schüler am Ende der Schulkarriere trotz unterschiedlicher Schulfächer und Kurse ein fundiertes Wissen und einen kritischen Umgang mit Medien erwirbt, wird der Gebrauch sowie Wissenserwerb von Medien durch ein Medienkonzept koordiniert und in den jeweiligen Schulfächern und Kursen in den Lehrplan integriert. Die digitalen Medien werden – wie es im späteren Berufsleben üblich ist – als Werkzeug im Fachunterricht integriert. 

Darauf bezogen erstellen Schülerinnen und Schüler beispielsweise Computerpräsentationen in jedem Fach, die die besagten Kompetenzen unabhängig des Wahlpflichtunterrichtes Medien ubiquitär fördern.

Die digitale Ausstattung unserer Schule ist auf dem neusten Stand. Dazu gehören Smartboards, klasseneigene Computer, Schülerlaptops und -Tablets, Beamer sowie Computerräume.

 

FYI: Im Rahmen der Initiative "Medienpass NRW" (Landesregierung NRW, Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und Medienberatung NRW) können Ihre Kinder im Fach Medienerziehung Medienkompetenz erwerben.

 

(1) Quadbeck-Seeger, Hans-Jürgen: Aphorismen & Zitate, Weinheim: Wiley-VCSH Verlag, 2013.

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