Das Fach Musik an der Sekundarschule Wermelskirchen

Die Fachschaft Musik ist eine sehr kleine Gruppe von Lehrenden, die zum Teil das Fach aus Neigung und innerer Überzeugung unterrichten und durch regelmäßige Fortbildungen und Zertifizierungen ihre fachlichen Kompetenzen stetig ausbauen und dem Musikunterricht immer wieder neue, manchmal auch experimentelle Impulse verleihen.

In den unteren beiden Jahrgängen wird Musik regelmäßig und möglichst durchgängig unterrichtet. Ab der 7. Stufe wird Musik halbjährlich im Wechsel mit der „Schwester“-Fachschaft Kunst unterrichtet. Ab der 9. Stufe sollen die Schülerinnen und Schüler zwischen Kunst, Musik und Textilgestaltung, kurz: KuMuTex, nach ihrer persönlichen Neigung auswählen und im Kurssystem unterrichtet werden.

Die Schule ist mit zwei Musikräumen ausgestattet, einem Unterrichtsraum sowie einem instrumentalpraktischen Raum, in welchem sich verschiedene Perkussions- und Orffinstrumente, Congas, Bongos, E-Gitarren, Keyboards sowie eine Gesangsanlage mit Mikrophonen befinden. Eine elementare Band-Formation mit Perkussionsbegleitung und Gesang lässt sich durch diese Instrumente realisieren, das Musizieren in Klassenstärke mit Orffinstrumentarium ist möglich. Auch im AG-Bereich, der durch die KJA organisiert wird, werden verschiedene Musik-Kurse angeboten.

In den letzten Jahren profitierte unsere Schule von der Band-AG (inklusive Veranstaltungstechnik) des Herrn Mergler, die regelmäßig bei offiziellen Anlässen auftrat. Nach seinem wohlverdienten Rückzug in den Ruhestand, führt der Musiker Andrea Galluccio dessen Arbeit engagiert fort.

Handlungsorientierung im Mittelpunkt

Die Fachkonferenz Musik vereinbart die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze: Alle Unterrichtsvorhaben orientieren sich an den im Kernlehrplan für das Fach Musik genannten handlungsbezogenen und musikalisch-ästhetischen Kompetenzen wie auch an den Inhaltsfeldern mit ihren inhaltlichen Schwerpunkten. Die einzelnen Unterrichtsvorhaben setzen in der Vermittlung der verbindlichen Kompetenzen jeweils eigene Schwerpunkte, in der Summe der Unterrichtsvorhaben werden jedoch alle im Kernlehrplan ausgewiesenen Kompetenzen berücksichtigt. Es geht um die Rezeption von Musik, um die (eigene) Produktion von Musik sowie schließlich die Reflexion des Zusammenspiels der ersten beiden Kompetenzen.

Die Unterrichtsvorhaben sind an der Sekundarschule Wermelskirchen so angelegt, dass sich die Kompetenzbereiche Produktion, Rezeption und Reflexion immer aufeinander beziehen und miteinander vernetzt sind. Die eigene Produktion steht dabei deutlich im Vordergrund. Eigene musikalische Produkte sind ein wesentlicher Beurteilungsbaustein. Auch Zwischenergebnisse sind wertvoll. Misserfolge und vermeintlich falsche Ergebnisse sind als produktive Zwischenstände auf dem Lernweg der Schülerinnen und Schüler zu verstehen und müssen zumindest von der jeweiligen Schülerin / dem jeweiligen Schüler reflektiert werden. Die Lehrkraft hat hier eine beobachtende, hinweisende und beratende Funktion.

Die Schüler*innen führen Musikmappen, die zur Ergebnissicherung und Dokumentation dienen. Diese Aufzeichnungen werden neben der aktiven Teilnahme an den „Unterrichtsexperimenten“ zur Leistungsbewertung herangezogen. Musiktheorie, wie zum Beispiel Notenlehre, wird an unserer Schule kaum rein theoretisch unterrichtet. Sie wird vielmehr durch eigene Handlungen und durch musikalische Experimente den Schüler*innen sinnstiftend vermittelt.

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