Was ist Praktische Philosophie?

In der Praktischen Philosophie geht es im Wesentlichen um Fragen oder Probleme aus unserem Leben, um Antworten und Lösungen zu finden. Zudem erforschen wir bestimmte Situationen oder Dinge, um daraus wichtige Fragen und Antworten zu entwickeln. Der Unterricht soll  uns auf diese Weise helfen das Leben zu meistern – egal in welcher Lebenslage.

Wann und wozu brauche ich Praktische Philosophie?

Fast überall begegnen uns täglich philosophische Fragen: innerhalb der Familie, im Freundeskreis, im Alltag und in der Medienwelt. Auch Fragen wie: Haben Pflanzen Gefühle? Was ist mehr wert - Mein Handy oder ein Brötchen? Und: Wer bin ich eigentlich? werden im Unterricht durchdacht und beantwortet.  Welche Probleme sich auch immer im Leben ergeben, wenn ich sie schon einmal durchdacht habe, fällt es mir wahrscheinlich leichter eine Lösung zu finden. Auch das Erkennen und Wertschätzen von bspw. Natur und Umwelt sowie die Achtung vor dem Leben will gelernt sein und wird im Unterricht geschult.

Wie läuft der Unterricht ab?

Neben Diskussionen, Meinungsbildung und Texten bilden der Einsatz von Film und Musik, das Malen, Darstellen und kreative Visualisieren sowie anschauliche Gegenstände, Experimente und Exkursionen den Rahmen des Unterrichts. Entscheidend ist, dass die Schülerinnen und Schüler selbst zu Philosophen werden, während die bekannte Philosophie (Platon & Co mögen es uns verzeihen) als Leitwissenschaft im Hintergrund bleibt.

 

Beispiele aus dem Unterricht

 

Welche anderen Vorteile gehen mit dem Unterricht im Fach Praktische Philosophie einher?

Kurz gesagt: Nicht zuletzt sind Philosophen wortgewandt, sprachlich fit und clever geschulte Denker. Sie erkennen „nicht nur die Spitze des Eisberges“ und treffen wohl überlegte Entscheidungen. Sie können kategorisieren, systematisieren, vergleichen, unterscheiden und bewerten. Darüber hinaus vermögen es Philosophen sich bei aller Bescheidenheit nicht nur in Wort, sondern auch in Schrift gut auszudrücken.

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