Willkommen im Fachbereich Philosophie

>> Beispiele aus dem Unterricht (PowerPoint)

In der Praktischen Philosophie geht es im Wesentlichen um Fragen oder Probleme aus unserem Leben, um Antworten und Lösungen zu finden. Zudem erforschen wir bestimmte Situationen oder Dinge, um daraus wichtige Fragen und Antworten zu entwickeln. Der Unterricht soll  uns auf diese Weise helfen das Leben zu meistern – egal in welcher Lebenslage. Fast überall begegnen uns täglich philosophische Fragen: innerhalb der Familie, im Freundeskreis, im Alltag und in der Medienwelt. Auch Fragen wie: Haben Pflanzen Gefühle? Was ist mehr wert - Mein Handy oder ein Brötchen? Und: Wer bin ich eigentlich? werden im Unterricht durchdacht und beantwortet.  Welche Probleme sich auch immer im Leben ergeben, wenn ich sie schon einmal durchdacht habe, fällt es mir wahrscheinlich leichter eine Lösung zu finden. Auch das Erkennen und Wertschätzen von bspw. Natur und Umwelt sowie die Achtung vor dem Leben will gelernt sein und wird im Unterricht geschult.

„Die Philosophie ist so vielseitig wie das Leben selbst.“

Die Philosophie findet helfende Antworten auf Fragen, Sorgen und „Wunder“ in unserem Leben, sie soll helfen den Alltag zu meistern, die Welt zu durchschauen und die Menschen zu verantwortungsvollen, fairen, anständigen und selbstbewussten Menschen zu bilden.

„Die Esse schüren und ein Schwert schmieden, das können viele Schmiede. Doch verantwortungsvoll damit umgehen, das bedarf der Philosophie.“

Wer keinen Religionsunterricht hat, nimmt stattdessen am Philosophieunterricht teil. Jedoch können Schülerinnen und Schüler, die 14 Jahre oder älter sind, sich vom Religionsunterricht abmelden und stattdessen am Philosophieunterricht teilnehmen. Sind die Schülerinnen und Schüler jünger als 14 Jahre, können ihre Eltern sie vom Religionsunterricht abmelden, damit sie am Philosophieunterricht teilnehmen können. Es darf also jeder teilnehmen, jedoch müssen einige sich zuvor vom Religionsunterricht abmelden.

„Es ist unsere Welt, unser Leben und die Zukunft unserer Kinder und darüber wollen wir gemeinsam einig werden.“

Platon, Aristoteles & Co mögen es verzeihen, doch sie bleiben als sogenannte Leitwissenschaft im Hintergrund. Die Schülerinnen und Schüler sollen schwerpunktmäßig selbst erforschen, ergründen, beleuchten und begreifen. Es geht also um Meinungsbildung und Erkenntnis.

„Wenn die Sache im wahrsten Sinne des Wortes begriffen worden ist, dann wollen wir zu einem Erkenntnisgewinn gelangen.“

Jede Stunde hat eine bestimmte Fragestellung, die sich aus dem alltäglichen Leben der Schülerinnen und Schüler heraus entwickelt oder dahin zurück führt. Die Begriffe, die den Schwerpunkt der Fragestellung bilden, werden zunächst gemeinsam definiert. Es folgt eine Arbeitsphase, die die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt am Ende eine neue Erkenntnis zu gewinnen und sich eine reflektierte Meinung bilden zu können.

Die philosophische Fragestellung beginnt klassischer Weise immer mit „Was ist…?“ und endet mit „Heureka!*“

(*altgriechisch für „Ich habe es gefunden!“)

Die Philosophie trägt zum guten, wertschätzenden, respektvollen und reflektierten Umgang miteinander bei. Ebenso zu einem starken und reflektierten Selbstbild sowie zum Erhalt von Natur und Umwelt. Beispielsweise der respektvolle Umgang mit Lebewesen und Umwelt in der Naturwissenschaft oder kleine Höflichkeiten wie Bitte oder Danke sagen oder anderen die Türe aufhalten werden durch die Beschäftigung mit Philosophie gestärkt. Auch in den Pausen kommt Philosophie zum Einsatz. Ein Schüler wird gebeten Müll aufzuheben, sieht es aber nicht ein und hört von seinem Lehrer: „Es ist vielleicht nicht dein Müll, aber es ist deine Welt!“ …

„Philosophie umgibt uns, ihre Fragestellungen durchdringen uns und das Leben.“

Gerne trete ich in den Dialog mit Ihnen und beantworte Ihre Fragen via E-Mail: wydranothing@sekundarschule-wk.de

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