Das Fach Deutsch an der Sekundarschule Wermelskirchen

Die Fachschaft Deutsch besteht aus mehr als 20 Lehrkräften. Unterstützt wird die Fachschaft durch erfahrene Sonderpädagog*innen, welche die Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf mitbetreuen und die Lehrkräfte z. B. durch differenzierte Lernbüro-Pläne, Förderpläne und Erstellen der Textzeugnisse unterstützen.

Um eine solch große Fachschaft zu koordinieren und immer die richtigen Ansprechpartner*innen zu finden, wurde im Herbst 2020 ein Organigramm erstellt. Zum einen erleichtert dieses die Kommunikation innerhalb und mit den einzelnen Jahrgängen, indem sog. Jahrgangskoordinatoren Absprachen mit den Fachkonferenzleiterinnen und dem Jahrgangsteam halten sowie die Unterrichtsreihen auf das Schuljahr inklusive Lernbüro-Arbeit und Klassenarbeitstermine verteilen.
Zum anderen vereinfacht das Organigramm die Übersicht über die vielfältigen „Nebenschauplätze“ der Fachschaft (Schulinternes Curriculum/ Medienkonzept, Sprachdiagnostik durch Hamburger Schreibprobe u. a., Leseförderung, zentrale Vergleichsarbeiten Vera 8/ ZAP, LRS/Grafomotorik, Fördern und Fordern, DaZ/ DaF, Lehr- und Lehrmittel sowie Digitalisierung), weil sich die sog. Funktionskoordinatoren in ihren Aufgaben spezialisieren und ihre Kolleg*innen ggf. anleiten können.

Stärkung des Selbstbewusstseins von Schülerinnen und Schülern

Der Deutschunterricht verfolgt das Ziel einer erfolgsorientierten Leistungsmotivation. Die Schülerinnen und Schüler sollen erleben, dass sie in der Lage sind, erfolg­reich zu lernen und gute Leistungen zu erzielen. So entwickelt sich ein neues Selbstbewusstsein. Bega­bungen und Fähigkeiten, die oftmals durch eine misser­folgsvermeidende Leistungsmoti­vation blockiert sind, werden frei und entwickeln sich. Im Sinne der Binnendifferenzierung werden den Schüler*innen unterschiedliche Lernwege angeboten, die zum gleichen Lernziel führen. Hierdurch werden die Lernenden ermutigt, sich auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zu erproben. Auf diese Weise werden langsamere Lerner gefördert, stärkere Lerner gefordert.

Im Fokus der Fachgruppenarbeit steht die Entwicklung der Lesekompetenz, um den Lernenden eine eigenver­antwort­liche Bewältigung von Anforderungen in der Alltags- und Berufswelt zu er­möglichen. Die Schule verfügt über einen Leseclub, der jedes Jahr den Kinder- und Jugendliteraturpreis in Kooperation mit der Buchhandlung Marabu vergibt und die Frankfurter Buchmesse besucht, wo sie ihren Preisträger vorstellen können. Darüber hinaus erfahren die Schüler*innen im Rahmen des Leseförderkonzeptes die ästhetisch-kultu­relle Bedeutung von aktueller Kinder- und Jugendliteratur. Die Fachgruppe wird durch außer­schulische Partner (Stadtbibliothek, Buchhandlung, Literaturpädagogen, Dozenten für kreati­ves Schreiben und Autoren und Autorinnen) unterstützt. Ergebnisse aus den Lernstandserhebungen sind Gegenstand der Diskussion und Evaluation und finden Eingang in die tägliche Ar­beit.

Die Unterrichtseinheiten dauern jeweils 60 Minuten, worauf die Angabe der erforderlichen Stunden für die Unterrichtsvorhaben auf dem Curriculum basieren. In Jahrgang 5 wird das Fach Deutsch dreistündig angeboten. Ab Jahrgang 6 findet eine differenzierte Förderung in den Hauptfächern statt, wodurch Deutsch zweistündig unterrichtet wird. Außerdem ist eine Deutschstunde in das Lernbüro ausgelagert, wo die Schüler*innen individuell an ihren Wochenplänen der Hauptfächer arbeiten.

Anders als in den beiden anderen Hauptfächern Mathematik und Englisch findet eine äußere Differenzierung der Schülerschaft in Grund- und Erweiterungskursen erst ab der Klasse 9 statt. So erleben die Schülerinnen und Schüler länger die stabile und vertraute Klassengemeinschaft, in welcher sie sich gegenseitig unterstützen und ihre Sprachkompetenzen entwickeln können. Wenn ab der Jahrgangsstufe 9 die Berufsorientierung stärker in den Fokus gerät, werden die Schüler*innen eines Jahrgangs je nach Leistungsstand den G- und E-Kursen zugeteilt und unterrichtet.

 

 

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